Musterbrief: Keine Werbung für Penny-Märkte in der Bild

Springers Bild hetzt pauschal gegen Minderheiten und ganze Völker (z.Zt. bevorzugt: „Die Griechen“), würdigt massiv Frauen herab, pflegt Vorurteile und dient als Stichwortgeber für rechtsradikale Bewegungen. Und schreckt nicht davor zurück, zu diesem Zweck auch Falschmeldungen und Lügen zu verbreiten.

Ohne die Werbung für die Penny Discounter in der Bild könnte Springer aber mit diesem Blatt keine Gewinne mehr machen. Deshalb haben wir die Rewe Gruppe – der die Penny Märkte gehören – aufgefordert, die Werbung in der Bild bis zum 1.10.2015 einzustellen.

Wir wollen der Rewe Gruppe eine Vorgeschmack darauf geben, was im Herbst droht, wenn sie ihre Marketing-Strategie nicht ändert. Deshalb bitten wir euch, ebenfalls an Rewe zu schreiben:

REWE-Zentral-Aktiengesellschaft
Domstraße 20

50668 Köln

E-Mail:
info@rewe-group.com
presse@rewe-group.com

Dazu könnt ihr gern den Mustertext unten verwenden.

Bitte sagt uns auch Bescheid, wenn ihr Rewe schreibt. Blogartikel und Berichte über unsere Aktion verlinken wir natürlich hier.

Kontakt: springershetzblatt @ gmail . com

Vorlage für eure Mail / Brief an die Rewe Gruppe: 

Betreff: Keine Werbung der Rewe Gruppe in der Bild

Sehr geehrte Damen und Herren,

es gibt in Deutschland eine Publikation, die – wie keine Andere – pauschal gegen Minderheiten und ganze Völker hetzt, Frauen massiv herabwürdigt, Vorurteile verbreitet und pflegt, für rechtsradikale Bewegungen als Stichwortgeber dient, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien verhöhnt, die Menschenwürde mit Füßen tritt. Und nicht davor zurückschreckt, zu diesem Zweck auch Falschmeldungen und Lügen zu verbreiten*.

Diese Publikation wird maßgeblich von Ihrem Unternehmen finanziert. Nahezu jeden zweiten Tag schalten Sie für die Penny-Supermärkte eine Anzeige an der prominentesten (und teuersten) Platzierung auf der Titelseite der Bild. Ohne Ihr Engagement könnte die Bild ihr Gift kaum verbreiten. Und dass, obwohl täglich Menschen in Ihren Supermärkten einkaufen, die von dieser Hetz betroffen sind.

Ich verstehe nicht, wie Sie eine Finanzierung dieser Publikation durch Anzeigen mit Ihrer persönlichen und unternehmerischen Verantwortung in Einklang bringen können. Ich bitte Sie dringend, Ihre Werbung in der Bild einzustellen.

Falls sie jedoch weiterhin Werbung in der Bild schalten wird, werde ich sicherstellen, dass diese nicht mehr mit meinen Einkäufen finanziert werden, in dem nicht mehr bei Beteiligungen der Rewe Gruppe einkaufe. Außerdem werde ich helfen, in der Öffentlichkeit Ihre Verstrickung mit der Hetze der Bild bekannt zu machen, damit auch andere Kunden die Möglichkeit haben, aktiv zu entscheiden, welche Art von Kommunikation sie mit ihren Einkäufen finanzieren.

Bitte bedenken Sie: Jede weitere Hetze der Bild wird dem Ansehen Ihres Unternehmens schaden.

Ich bin sicher, dass Sie die Hetze der BILD ähnlich problematisch sehen und sie für ein friedliches Zusammenleben aller in Deutschland als kontraproduktiv erachten. Ich appelliere deshalb an ihre Verantwortung und bitte sie, mein Anliegen ernsthaft zu überdenken.

Mit freundlichen Grüßen

* Das ist offiziell dokumentiert: Die Bild erhält seit Jahren rund 10-mal so viele Rügen des Deutschen Presserates wie jede andere Publikation in Deutschland!

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6 Gedanken zu “Musterbrief: Keine Werbung für Penny-Märkte in der Bild

  1. Lieberam, Dieter schreibt:

    Ich fordere die REWE Gruppe als Stammkunde bei PENNY auf ,die Werbung in derBildzeitung zu stoppen.Diese Zeitung tut auch dem Imitch der Gruppe nicht gut.Ich als Stammkunde der Gruppe befürworte diese Kampagne.

    Gefällt 1 Person

  2. Maggie Knetsch schreibt:

    Das ist mein Text in etwas abgeänderter Form an die REWE-Gruppe:
    REWE-Zentral-Aktiengesellschaft
    Domstraße 20
    50668 Köln

    Keine Werbung der REWE – Gruppe in der Springer – Publikation BILD

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    es gibt in Deutschland eine Publikation, die pauschal gegen Minderheiten und ganze Völker (zur Zeit bevorzugt: „Die Griechen“) hetzt, Frauen massiv herabwürdigt, Vorurteile verbreitet und pflegt, für rechtsradikale Bewegungen als Stichwortgeber dient, demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien verhöhnt, die Menschenwürde mit Füßen tritt und die Völkerverständigung sabotiert und nicht davor zurückschreckt, zu diesem Zweck auch Falschmeldungen und Lügen zu verbreiten*.

    Diese Publikation wird maßgeblich von Ihrem Unternehmen finanziert. Nahezu jeden zweiten Tag schalten Sie für die Penny-Supermärkte eine Anzeige an der teuersten Platzierung, auf der Titelseite der BILD. Ohne Ihr Engagement könnte die Bild ihre Volksverhetzung kaum verbreiten.

    Das, obwohl täglich sehr viele dieser Hetze betroffene Menschen in Ihren Supermärkten und Discounter einkaufen.

    Für mich ist unverständlich, wie Sie Ihren täglichen Werbeauftritt in dieser Publikation mit Ihrer persönlichen und unternehmerischen Verantwortung in Einklang bringen können!

    Um für Sie wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, bitte ich Sie eindringlich, die Werbekampagne in der BILD umgehend einzustellen. Sie wissen doch: der Verbraucher hat die Macht.

    Falls Sie jedoch weiterhin Werbung in der Bild schalten und die Kampagne nicht stoppen, werde ich dieses bei Facebook publik machen.

    Die Öffentlichkeit wird informiert von der Verstrickung der Hetzkampagnen Ihrer Unternehmensgruppe in der BILD, damit die Verbraucher, Ihre Kunden, die Möglichkeit haben, aktiv zu entscheiden, welche Art von Kommunikation sie mit ihren Einkäufen finanzieren.

    Bitte bedenken Sie: jede weitere Hetze der Bild wird dem Ansehen Ihres Unternehmens schaden, da Sie durch Ihre tägliche Unternehmens – Präsenz die BILD mit finanzieren.

    Bedauerlich ist, dass Sie bisher keine Probleme mit der Werbung in der BILD gesehen haben. So habe ich mich als Bürger dazu entschieden, Sie an Ihre Verantwortung zu erinnern.

    Beste Grüße

    Maggie Knetsch

    * Das ist offiziell dokumentiert: Die BILD erhält seit Jahren rund 10-mal so viele Rügen des Deutschen Presserates wie jede andere Publikation in Deutschland!

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