Bild: Die Einstiegsdroge zu rechtspopulistischen Bewegungen

11143377_1700764546824842_337604835991819672_nSeit Jahren schwappen mit zunehmender Regelmäßigkeit rechtspopulistische Bewegungen durch die Bundesrepublik: Republikaner, DVU, Schill-Partei, PI, HoGESA, AfD, Pegida, … um nur ein paar zu nennen.

Was ihnen allen gemeinsam war: Jede dieser Gruppen musste nur das Feld abernten, das die Bild vorher beackert hatte. Bild hatte die Ängste geweckt, die Feindbilder beschworen, die Sündenböcke identifiziert und populistischen Lösungen propagiert. Zum Teil haben diese Gruppen ihre Forderungen (kaum umformuliert)  direkt von der Titelseite der Bild übernommen.

Und während sich die so Manipulierten um den gerade aktuellen Führer (Schill, Lucke, Bachmann…) sammeln, kann die Bild über deren Aufstieg  berichten. Um sie dann anschließend zu demontieren, wenn (plötzlich)  a) hässliche Fakten aus dem Vorleben bekannt werden (Bachmann) b) interne Streitigkeiten und Führungskämpfe toben (AfD) oder c) dem Führer der Erfolg zu Kopf steigt (Schill).

Ein Erfolgsrezept: Ein Zeitung schafft ein Problem, definiert die Lösung, macht eine rechtspopulistische Gruppe bekannt und demontiert sie dann. Jedesmal Auflage, jedesmal Werbeerlöse.

Aber auch wenn sich diese Gruppen (zumindest bisher) immer wieder selbst zerstören: Der Hass bleibt in der Gesellschaft erhalten und die die realen und seelischen Verletzungen, die die Hetz-Artikel anrichten, lassen sich nicht zurücknehmen. Niemals.

Noch schlimmer aber:  Solange das Springersche Hetzblatt Aufmerksamkeit für seine Werbekunden durch negativ emotionalisierende Schlagzeilen, Bild(montagen) und Artikel erzeugt, werden immer wieder neue rechtspopulistische Bewegungen entstehen. Und selbst wenn sich jedes Mal nur ein minimaler Bruchteil deren Anhänger weiter radikalisiert: Die nächste NSU ist schon absehbar.

Auch wenn die meisten, die dieses Lesen vermutlich persönlich keine Bild-Leser kennen werden: Der Einfluss der Bild mit

  • 2 Mio verbreitete Bild-Exemplaren (täglich)
  • 1 Mio verbreitete Bild am Sonntag Exemplaren (jedes Wochenende)
  • 16,36 Mio. Unique Usern, 199.463.197 Visits  und 1.466.346.743 Page Impressions (jeden  Monat)

kann nicht gefährlich genug eingeschätzt werden. Dagegen sind rechtsradikale Facebook Gruppen geradezu Kinkerlitzchen.

Deshalb ist die Auseinandersetzung mit der Bild eine wichtige präventive Maßnahme gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus. Nur wenn es uns gelingt, die Verbreitung von Hass und Vorurteilen einzudämmen, können wir hoffen, irgendwann einmal diesen lästigen Kampf gegen Nazis beenden und in Frieden leben zu können.

Diese Seite versucht das durch

  1. Maßnahmen die die Verbreitung und Auflage des Hetzblattes verringern
  2. wirtschaftlichen Druck auf den Verlag, damit dieser sich mit der praktizierten Hetze mehr schadet, als er damit Gewinn erzielen kann

Weitere Maßnahmen und Vorschläge sind willkommen.

Hier die Liste der uns bekannten Werbetreibenden in Springers Hetzblatt.

Wir freuen uns über Hinweise auf weitere Anzeigenkunden der Bild – Bitte mit Beleg-Foto an  springershetzblatt AT gmail PUNKT com schicken.

3 Gedanken zu “Bild: Die Einstiegsdroge zu rechtspopulistischen Bewegungen

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